Über das Fellowship
Das HSJP Fellowship schafft etwas, das im Arbeitsalltag junger Journalisten oft fehlt: Zeit und Fokus für eine wirklich tiefgehende Recherche und ihre crossmediale Umsetzung. Ich begleite das Programm seit mehreren Jahren und sehe jedes Mal, welches Potenzial darin steckt. Umso mehr freue ich mich auf weitere starke Fellowship-Projekte.«
Felix Rohrbeck, HSJP Fellowship-Mentor
Beharrlichkeit bei der Recherche ist keine journalistische Tugend unter vielen, sondern die Voraussetzung für Glaubwürdigkeit. Relevante Enthüllungen entstehen manchmal aus einem einzigen Satz, den andere überlesen. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung mit jungen Journalistinnen und Journalisten zu teilen.«
Oliver Schröm, HSJP Fellowship-Mentor
Was bietet das Fellowship?
- Das Stipendium (gestiftet von der ING Deutschland) deckt die Lebenshaltungskosten in Höhe von 3.000 Euro pro Monat ab (für maximal drei Monate). Außerdem werden notwendige Reise- und Recherchekosten (anteilig) übernommen (bis maximal 6.000 Euro)
- Das Mentoring-Programm bietet intensives Sparring durch Felix Rohrbeck und Oliver Schröm
Wer kann sich bewerben?
Journalistinnen und Journalisten, die zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 35 Jahre sind, eine konkrete Rechercheidee entwickelt haben und bereit sind, drei Monate in Vollzeit an dem Projekt zu arbeiten. Auch eine Bewerbung als Duo ist möglich, wenn beide Journalist*innen über drei Monate Vollzeit an der Recherche arbeiten und sich die Förderung teilen.
Was gehört in die Bewerbung?
- Motivations-Schreiben und aussagekräftiger Pitch der Rechercheidee (zusammen maximal drei Seiten)
- Ein Lebenslauf
- drei aussagekräftige, journalistische Arbeitsproben
Bewerben Sie sich jetzt!
Die Auswahl des Fellows erfolgt durch die Jury des Helmut Schmidt Journalistenpreises in Abstimmung mit Felix Rohrbeck und Oliver Schröm.
Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2026.
Zur Bewerbung
HSJP Fellow 2023: Leon Kirschgens
Das HSJP Fellowship 2023 ging an den freien Journalisten Leon Kirschgens. Seine Idee: Sich kritisch-konstruktiv dem Thema Wasserstoff widmen – und der Frage nachgehen, wie sinnvoll, „grün“ und fair die Wasserstoffimporte nach Deutschland sind. Gemeinsam mit den beiden Mentoren und erfahrenen Wirtschaftsjournalisten Christian Salewski und Felix Rohrbeck hat er die Idee während seines dreimonatigen Fellowships geschärft – und ist der gesamten, zukünftigen Lieferkette des grünen Wasserstoffs hinterhergereist, Station für Station, von der namibischen Wüste bis in die norddeutsche Provinz. Das Ergebnis ist die Reportage „Auf der Suche nach dem Joker“, die als zehnseitige, opulent bebilderte Geschichte im Wirtschaftsmagazin brand eins sowie online bei Flip erschienen ist.
