Preisverleihung 2026
Die Preisverleihung zum 31. Helmut Schmidt Journalistenpreis fand am 4. November 2026 im Literaturhaus in Frankfurt am Main statt. Ausgezeichnet wurden journalistische Arbeiten, die sich mit internationalen Betrugsnetzwerken, Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek und dem US-Softwarehersteller Palantir auseinandersetzen.
„Guter Journalismus macht Komplexes verständlich, macht sichtbar, was andere lieber im Verborgenen lassen würden, und ermöglicht uns, ein eigenes Urteil zu bilden. Genau das ist heute vielleicht wichtiger denn je“, sagte Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der ING Deutschland, zur Eröffnung des Abends.
Anschließend sprach Friederike Schiller, Leiterin des ZEIT-Ressorts Hochkant und Social Media, über das Spannungsfeld zwischen journalistischer Qualität und Aufmerksamkeit und die Frage, wie guter Journalismus auch künftig sein Publikum erreicht.
Im Talk zum HSJP Fellowship berichtete der freie Journalist Christian Schweppe über seine Recherche zur deutschen Rüstungspolitik. Anschließend wurde Oliver Schröm als neuer Fellowship-Mentor begrüßt und das Fellowship 2026 zusammen mit Jury-Mitglied Elisabeth Niejahr an die freie Journalistin Luisa Wick vergeben.
Auf die Preisträgerinnen und Preisträger wurde eine Laudatio gehalten, ehe sie die Helmut Schmidt Radierung entgegennahmen:
Die Laudatio auf die 3. Preisträger Felix Holtermann und Thomas Jahn vom Handelsblatt hielt Leonie Seifert, stv. ZEIT-Chefredakteurin und HSJP Jury-Mitglied.
Die Laudatio auf die 2. Preisträger vom SPIEGEL, hielt Martin Knobbe, stv. Handelsblatt-Chefredakteur.
Die Laudatio auf die Preisträger vom Bayerischer Rundfunk hielt Anna Kurlemann, Geschäftsführerin ARD Koordination Dokumentation.
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