Preisträgerinnen und Preisträger
Blick zurück auf die Preisträgerinnen und Preisträger seit der ersten Verleihung im Jahr 1996.
Mehr erfahrenDer Helmut Schmidt Journalistenpreis wurde erstmals 1996 ausgeschrieben. Er wird seitdem jedes Jahr für besondere Leistungen auf dem Gebiet der verbraucherfreundlichen Berichterstattung über Wirtschafts- und Finanzthemen verliehen.
Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten, die sich kritisch mit dem Zeitgeschehen auseinandersetzen und Verbraucherinnen und Verbrauchern wirtschaftliche Zusammenhänge transparent und nachvollziehbar machen. Besonders freut sich die Jury über Beiträge, die dabei auch konstruktive Lösungsansätze und zukunftsweisende Antworten berücksichtigen.
Wir brauchen Journalisten, welche die Hintergründe transparent machen und zugleich für jeden verständlich formulieren können. Die Zielsetzung des Journalistenpreises entspricht meiner Vorstellung von einem Wirtschaftsjournalismus, der dem Bürger Urteilskraft über ökonomische Themen verschafft.«
Helmut Schmidt
Der von der ING in Deutschland gestiftete Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert, wobei die drei besten journalistischen Leistungen mit 15.000, 10.000 und 5.000 Euro prämiert werden.
Unabhängiger, kritisch‑konstruktiver Journalismus ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie. Er schafft Orientierung, macht Zusammenhänge transparent und hilft Menschen, fundierte Entscheidungen zu treffen – gerade in komplexen Zeiten. Diese Haltung hat Helmut Schmidt geprägt, und sie leitet uns auch als ING.
Deshalb fördern wir seit 1996 journalistische Exzellenz, die Fakten klar einordnet, Verbraucherperspektiven sichtbar macht und zum kritischen Nachdenken anregt. Der HSJP ist das langfristigste Engagement unserer Bank – und ein Ausdruck unserer Überzeugung, dass Meinungsvielfalt und offene Debatten für unsere Gesellschaft unverzichtbar sind.«
Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der ING Deutschland
Zur Teilnahme eingeladen sind Journalistinnen und Journalisten sowie Filmemacherinnen und Filmemacher, die zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 30. Juni 2026 in einem deutschsprachigen Medium einen verbraucherorientierten Beitrag über Wirtschafts- und Finanzthemen veröffentlicht haben. Die Jury berücksichtigt bei der Auswahl Presseartikel, Fernseh- und Hörfunkbeiträge sowie Online-Veröffentlichungen sämtlicher deutschsprachiger Medien. Auch Gemeinschaftsarbeiten, etwa von Projektteams, Ressorts oder Redaktionen, können eingereicht werden.
Mit besonderen journalistischen Leistungen über Wirtschafts- und Finanzthemen bei der Jury des Helmut Schmidt Journalistenpreises bewerben.
Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2026.
Zur BewerbungSeit der Preisverleihung zum Helmut Schmidt Journalistenpreis im Jahr 2006 erhalten alle Preisträgerinnen und Preisträger neben der Geldprämie eine gerahmte Radierung des bekannten Berliner Malers und Bildhauers Rainer Fetting. Sie zeigt den Altbundeskanzler wachen Blickes im Porträt.
Der Künstler Rainer Fetting hatte zum zehnjährigen Jubiläum der Preisverleihung den Auftrag erhalten, eine Plastik von Helmut Schmidt anzufertigen. Im Rahmen des Auftrags entstanden schließlich sieben Unikat-Fassungen einer bronzenen Skulptur, von denen eine – „Helmut Schmidt VI“ – den Gästen der Verleihung präsentiert wurde.
Die Radierungen erstellte Fetting im engen Zusammenhang mit der Arbeit an den Porträtbüsten. Von dem Künstler stammt übrigens auch die viel beachtete 3,40 Meter hohe Skulptur Willy Brandts, die in der Berliner SPD-Parteizentrale steht.
Blick zurück auf die Preisträgerinnen und Preisträger seit der ersten Verleihung im Jahr 1996.
Mehr erfahrenAuszüge aus einem Interview, das die ING mit Helmut Schmidt, dem früheren Bundeskanzler und Herausgeber der Zeit, führte.
Mehr erfahrenVideobeiträge mit Aussagen von Helmut Schmidt bei Preisverleihungen zum Helmut Schmidt Journalistenpreis.
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